Bavaria Yachts und SLEEPY: Eine Partnerschaft mit Tradition

Warum SLEEPY so viele Bavaria Yachten transportiert

Wir starten heute eine neue Serie hier bei uns im Blog: Mit vielen etablierten, kleinen und großen Werften haben wir eine lange Tradition, was den Transport der nagelneuen Yachten angeht. Bavaria Yachts gehört zu unseren längsten und engsten Geschäftsbeziehungen, wer unsere Social Media-Kanäle verfolgt der weiß, dass unsere blauen LKW sehr oft mit den blau-weißen Yachten aus Franken (nicht Bayern!) unterwegs sind.

Und wieder erreicht eine Bavaria ihren Zielhafen

Doch warum entscheiden sich Werften für SLEEPY? Was muss eine Werft können und welche Voraussetzungen erfüllen, damit sie ihre nagelneuen, wertvollen Yachten einem Transporteur anvertraut? Für unsere neue Artikel-Serie sprechen wir mit den Verantwortlichen und lassen diese zu Wort kommen. Den Anfang macht Marcus Schlichting von Bavaria, freuen Sie sich jetzt schon auf den kommenden Artikel, dann mit den Vertretern der Luxus-Marke Nautor´s Swan aus Finnland. Doch jetzt geht es erst einmal ins schöne Giebelstadt …

Gespräch mit dem Bavaria Yachts Marketingleiter, Marcus Schlichting

Seit es uns als Unternehmen gibt, fahren wir die neuen Yachten von Bavaria aus Giebelstadt durch ganz Europa. Wir fragen den Marketing-Leiter von Bavaria Yachts, Marcus Schlichting, wie lange eigentlich schon? Und könnte er eine Schätzung abgeben, wie viele Boote das in den Jahren insgesamt schon geworden sind?

Marcus Schlichting | Bavaria Yachts: „Also grundsätzlich und vorweg: Die Transporte geben nicht wir als Werft in Auftrag, sondern die einzelnen Händler. Da scheint Ihr von SLEEPY also einen durchweg guten Ruf bei unseren Bavaria-Vertragshändlern zu haben. Was wir aber wiederum schon sehr, sehr lange machen, das ist, unsere Messe-Transporte von Euch fahren zu lassen. Also bestimmt schon seit 15 oder 20 Jahren fahren wir Bavaria-Exponate nach Düsseldorf, zur Interboot an den Bodensee oder auch zu anderen europäischen Messen. Wo Ihr auch immer die Yacht-Transporteure der Wahl seid, sind die Fahrten zu unserem Test-Center nach Marktbreit. Warum mit SLEEPY? Ihr seid einfach das beste Team!“

Bavaria Yachts Marketing-Chef Marcus Schlichting beim Segeln

Wir haken nach, denn „nur aus Gewohnheit“ werden uns ganz sicher nicht die Aufträge zufliegen. Was sind denn wichtige Dinge, die ein Transporteur für Bavaria erfüllen muss, damit man denen dann die wertvollen Yachten anvertraut? Grundsätzlich nichts Neues, denken wir, aber warten wir mal ab, was der Profis sagt:

Marcus Schlichting | Bavaria Yachts: „Wie gesagt, die Transporte der Boote zu den Kunden und Händlern werden von den Händlern selbst beauftragt, da haben wir von der Werft gar keine Aktien drin. Aber sicher wird dem Händler – ebenso wie uns als Werft – neben der professionellen und vor allem auch genehmigungstechnisch sauberen Abwicklung des Transportes vor allem die Sicherheit, Pünktlichkeit und Unversehrtheit der Boote auf dem Transport wichtig sein. Ich kann sagen, dass wir beispielsweise alle unsere Prototypen mit SLEEPY fahren lassen, weil wir uns sicher sein können, dass diese ohne einen Kratzer und pünktlich ankommen. Gerade die Neuboot-Entwicklung ist extrem teuer, da möchten wir auf den buchstäblich letzten Metern nicht noch böse Überraschungen erleben!“

Eisig, aber schön: Vier Bavarias gehen auf die Reise nach Düsseldorf

Marcus Schlichting | Bavaria Yachts: „Des weiteren schätzen wir die wahnsinnig sympathische und unkomplizierte Zusammenarbeit mit SLEEPY! Das haben wir selten so einfach und problemlos erlebt. Sie wissen, was zu tun ist: Auftrag rein, Bestätigung raus und schon läuft es! Die Jungs liefern immer auf den Punkt, ich kann mich in meinen 12 Jahren bei Bavaria Yachts tatsächlich weder an eine verspätete Lieferung noch an irgendwelche Probleme erinnern! Wenn ich in Neustadt an der Ostsee auf die Prototypen warte, kann ich sicher sein, dass die pünktlich ankommen: Keine Wartezeiten, kein teurer Leerlauf. Einfach klasse! Insofern ist es gar keine Frage für uns, ob wir den Transporteur wechseln …“

Wir fahren die ersten, nagelneuen Voyager-Boote von Bavaria!

Tatsächlich nicht? Sicher muss sich auch eine Werft wie Bavaria Yachts dem enormen Preiskampf im zurzeit eher rezessiven Markt des Bootsbaus stellen. Wir haken bei Marcus Schlichting nach: Ist Euch nie die Versuchung gekommen, Eure Transportjobs einfach an die einschlägigen Billig-Transporteure abzugeben?

Marcus Schlichting | Bavaria Yachts: „Um ehrlich zu sein, natürlich fragen unsere Planer in der Logistik oder auch mal von weiter höher oben an, ob wir nicht auch auf diesem Gebiet Konsolidierungsmöglichkeiten sehen. Und sicher gibt es Transporteure, die preiswerter fahren. Billiger geht immer. Aber: Bei SLEEPY sind wir uns immer absolut sicher, dass die Boote pünktlich und unbeschädigt da ankommen, wo sie hinsollen. Bei einer BOOT Düsseldorf beispielsweise ist es wichtig, zu bestimmten Zeiten da zu sein, da sonst andere Aussteller die Zufahrtswege zu den Ständen blockieren. Bei SLEEPY ist es gar keine Frage: Die sind immer früher da, um ganz sicher die Boote an ihre Ausstellungsplätze zu bringen. Sie laden zuweilen auch selbst ab, dank Hubbock-System. Darauf kann ich mich zu 100% verlassen. Der Schaden, den ein nicht-geliefertes Boot verursacht, ist um ein Vielfaches höher, als irgendwelche Einsparungen bei Transportpreisen. In diesem Punkt lassen wir nicht mit uns verhandeln oder uns andere Transporteure reindrücken. Das macht kein Sinn. Da folgen wir unseren guten Bavaria-Werten: Beständigkeit, Zuverlässigkeit und handfeste Qualität!“

Abholungen im Doppelpack: Während Corona fast täglich!

Bei so einer langen Geschäftsbeziehung gibt es doch bestimmt so einige der „Best of“-Stories, fragen wir Marcus. Ob er uns ein paar „Guinnes – Buch der Rekorde“-Zahlen verraten kann oder seine Lieblingsgeschichte mit SLEEPY? Da muss Marcus tatsächlich nicht lange überlegen …

Marcus Schlichting | Bavaria Yachts: „Ja, also ins „Guinnes – Buch der Rekorde“ würde, wenn es eine entsprechende Kategorie gäbe, ganz sicher die verrückte Corona-Zeit kommen! Da lief die Werft auf Hochtouren und wir haben hier sicher 20 bis 25 Yachten pro Woche (!) fertiggestellt. Und die mussten natürlich geladen und geliefert werden. Das sind aus Giebelstadt ja selbst an die Ostsee schon zweitägige Touren, ans Mittelmeer und weiter weg bis zu 3 oder 5 Tage für eine Fahrt. SLEEPY hat das souverän und anstandslos gemeistert – unter diesem Druck, vor allem in der damaligen wilden und chaotischen Zeit die Genehmigungen zu bekommen und trotz komplettem Lockdown an Raststätten o.Ä. die Fahrer durch Europa bringen – großes Chapeau an die SLEEPY-Planer und vor allem an die Fahrer, die hier fast Unmögliches geleistet haben!“

… pünktliche Ankunft auf der Messe trotz „Wetter“.

Marcus Schlichting | Bavaria Yachts: „Aber meine absolute Lieblings-Story mit SLEEPY ist ein Vorfall, der sich vor einigen Jahren ereignete. Wir hatten damals eine Marketing Road-Show mit der neuen Bavaria E40 organisiert. Locations in Holland, Süddeutschland, Berlin und so weiter: SLEEPY musste das Boot von Revier zu Revier bringen. Presse war eingeladen, die Händler hatten Interessenten und Kunden am Steg – zu spät kommen war keine Option! Alles klappte soweit, bis zur vorletzten Location. Das war in Werder beim Händler. Das Event war zu Ende, das Boot wurde verladen und wir machten uns auf zum letzten Revier, an die schöne Müritz. Wir fuhren vor dem LKW, das Boot immer im Rückspiegel. Und dann … plötzlich: Vollsperrung! Die Polizei geleitete den Verkehr zunächst über die Standspur, dann neben die Autobahn auf Feldwege und dann abenteuerlich über megalange Umwege durch den Wald auf eine Umgehung, um dann nach gefühlt 2 Stunden wieder auf die Autobahn zu kommen. Staub, Geholper und jede Menge Chaos …“

Transport und Motorboot im Rückspiegel …

Marcus Schlichting | Bavaria Yachts: „Klar, dass wir den blauen LKW und unsere E40 schnell aus den Augen verloren. Schließlich kommen wir nach einer abenteuerlichen Umleitung, ziemlich fertig und Schweiß gebadet an der Müritz an. Und ich traue meinen Augen nicht: SLEEPY ist längst schon da! Man ist sogar schon beim Abladen. Hä?!? Unter ungläubigen Blicken erklärt der Fahrer, dass er einfach mit der Polizei vor Ort verhandelt hatte: Die haben ihn bis zur Baustelle begleitet, dann wurde das Gerüst an der Autobahnbrücke zur Seite geschoben, er konnte durchfahren und die Fahrt wie geplant fortsetzen. Das ist SLEEPY! Nicht lang schnacken, nicht zurücklehnen, nicht lamentieren und vor allem … nicht erstmal nachkalkulieren! Dank der Abgebrühtheit und Professionalität konnten wir trotz Mega-Stau das Event an der Müritz wie geplant durchführen. Und mal ehrlich – welcher Transporteur hat so etwas noch drauf?!“

Nicht nur Marcus segelt dank SLEEPY entspannt …

Marcus sagt, selbst wenn es mal Probleme geben sollte, bekommt man die in der Werft nicht mit: „SLEEPY regelt das schon mit sich, sucht und findet Lösungen und setzt diese dann um. Es bleibt bei Lieferzusagen und vor allem bei Preisabsprachen. Ich habe keinerlei Anlass, auch nur über einen Anbieterwechsel nachzudenken!“

Na, wenn das mal kein Lob ist?! Danke, lieber Marcus – für Deine schönen, offenen Worte! Wir hoffen, dass Ihnen dieser Einblick in unsere Zusammenarbeit mit Bavaria Yachts eine neue Seite an SLEEPY zeigen konnte: Wir würden uns sehr freuen, Ihnen unser Können und unsere Professionalität bei Transporten in Ihrem Auftrag ebenso unter Beweis stellen zu dürfen: Rufen Sie uns gern an und wir besprechen Ihr Projekt.